Top-Logo

 


Aktualisiert: 28.07.2010

  Archiv

  Termine 

  Kontakt
 
  Links 

Startseite


Cost of the War in Iraq
(JavaScript Error)
Besucher seit
20. April 2004:


Grafik „Mavi Marmara“ – ein Piratenakt auf hoher See
Ein Augenzeugenbericht von M.Jochheim.

Diese Erinnerungen, Bilder und Geräusche werden mich sicher noch oft einholen: eng gefesselte, meist in eine knieende Position gezwungene Menschen, zu hunderten auf einem Schiffsdeck festgehalten, und von vermummten, mit Maschinenpistolen bewaffneten Soldaten in Schach gehalten, so erlebten wir unsere Reise durch das östliche Mittelmeer, nachdem die israelische Armee handstreichartig, vor Beginn des Morgengrauens, die türkische Passagierfähre „Mavi Marmara“ überfallen und unter ihre Kontrolle gebracht hatte - in internationalen Gewässern vor der Küste von Gaza, dem Ziel unserer Reise, wohin wir als Zeichen der Unterstützung medizinische Instrumente, Medikamente, Baumaterielien und Fertighäuser, sowie andere Bedarfsgüter des täglichen Lebens bringen wollten, die die israelische Besatungsmacht schon seit langem nicht mehr in das Gebiet lässt. Weiterlesen»

[Grafik]  

Grafik Drohender Kriegsschauplatz Iran - Vorsicht: Troja
Offener Brief von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann als Reaktion auf Mohssen Massarrats Offenen Brief an Kerstin Müller und Omid Nouripour - 15.5.2010

"Wir haben gegen die Propaganda, welche die psychologische Bereitschaft zum Krieg schaffen soll, ebenso Widerstand zu leisten, wie gegen die militärische Kriegsvorbereitung." (Gustav Heinemann, 18.1.1953)

 

Herr Professor Massarrat,

am 6.3.2010 haben Sie einen Offenen Brief an die Grünen-Politiker Kerstin Müller und Omid Nouripour geschrieben [siehe Anhang]. Anfang Mai - nach der bemerkenswerten Rede von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 3.5.2010 im Rahmen der NPT-Konferenz [1] in New York, in der dieser Atomwaffen generell verurteilt und explizit die USA auffordert, ihre über die ganze Welt verteilten Atomwaffenbasen zu räumen [2] - ist dieser Brief nochmals verbreitet worden, und wir sind auf ihn aufmerksam geworden.

Sie fordern in dem Brief die Einbeziehung des israelischen Atomarsenals in die sicherheitspolitischen Überlegungen hinsichtlich des Mittleren und Nahen Ostens. Das ist zu begrüßen. Weiterlesen»

[Grafik]  

Eugen Drewermann Die Kriegsmentalität beenden!
Von Eugen Drewermann, Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller

Auch 70 Jahre nach dem 1. September 1939 besteht das Wesen des Krieges in einer sonderbaren Unveränderlichkeit. Das Einzige, was sich verändert hat, sind nicht die Mechanismen der Propaganda ihn herbeizureden, nicht die Mechanismen der Strategen ihn durchzuführen, nicht der Massenbetrug am Volk, nicht die endlosen Qualen des Leids an Unschuldigen und nicht die Bereitschaft, am Ende das Furchtbare wieder auf der Seite der Sieger schön zu reden als das Richtige und sich zu ertüchtigen für das nächste Mal.

All das hat sich nie geändert. Das Einzige, was sich geändert hat, sind die Möglichkeiten Krieg zu führen. Weiterlesen»

[Grafik]  

Grafik Hitlers Sieg
Von Wolfgang Sternstein. Wolfgang Sternstein ist Friedens- und Konfliktforscher und lebt in Stuttgart. Er ist seit fast 20 Jahren in der Anti-AKW-, Ökologie- und Friedensbewegung aktiv und saß im Zusammenhang mit gewaltfreiem Widerstand bereits dreimal im Gefängnis (bis zu einem halben Jahr).

Wie das? Ist Hitler von den Alliierten des Zweiten Weltkriegs denn nicht besiegt worden? Hat er nicht am Ende des Krieges im Führerbunker unter der Reichskanzlei in Berlin seinem Leben ein Ende gesetzt? - Das stimmt. Es stimmt aber auch, was Joseph Goebbels, der Reichspropagandaminister, in die Worte fasste: "Selbst wenn wir untergehen, werden wir siegen, denn unsere Ideale haben sich tief in den Herzen unserer Feinde eingewurzelt." Das Erstaunliche ist in der Tat, dass Hitler selbst im Untergang noch siegte. Für die Nazi-Ideale gilt das freilich nicht uneingeschränkt. Der Rassenwahn ist hoffentlich für alle Zeiten diskreditiert. Wohl aber gilt es für die Lehre, dass der Starke siegt und der Schwache untergeht - Stärke in diesem Zusammenhang verstanden als physische und militärische Stärke. Heute lebt dieses "Ideal" fort in der Lehre, dass ein Hitler nur durch Gewalt besiegt und die Welt nur durch einen Weltkrieg vor der nationalsozialistischen Welteroberung gerettet werden konnte, dass Gewalt letztlich nur durch größere Gewalt überwunden werden oder durch die Androhung von Gewalt, d.h. durch Abschreckung, in Schranken gehalten werden kann. Dass es auch noch eine andere Stärke geben könnte, eine Stärke, die der militärischen Stärke und einer auf Gewalt gegründeten Herrschaft höchst gefährlich werden kann, wie sich in der Geschichte immer wieder gezeigt hat, kommt den meisten Menschen nicht in den Sinn.Weiterlesen»

[Grafik]    

Dr. Andreas Buro Was kümmert Müllers der Hindukusch?
Ein Beitrag von Prof. Dr. Andreas Buro für die Kooperation für den Frieden vom 06.09.2009

Am 11. 9. 2001 haben Al Quaida Terroristen zwei Passagier?ugzeuge in die Twin- Towers des World Trade Centers in New York gesteuert und so über 3 000 Menschen ermordet. Die hoch komplexe Terroraktion wurde in den USA und Europa – nicht zuletzt in Deutschland - vorbereitet und in den USA ausgeführt.

Knapp einen Monat später, vor acht Jahren, am 7. 10. 2001, begann vorwiegend die US-Armee im Bund mit Warlords und Opium-Baronen aus dem nicht-paschtunischen Norden Afghanistans den Krieg gegen die Taliban-Regierung in Kabul und stürzte diese schnell. Zur Erinnerung: Die Taliban, rigorose Islamisten, die sich vorwiegend auf das Mehrheitsvolk der Paschtunen stützen, waren zuvor mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes, gefördert durch die USA, an die Macht gekommen. Weiterlesen»

[Grafik]  

[Grafik] Friedensforscher und -forscherinnen fordern: Bevölkerung gewinnen statt Kriege führen. Presseerklärung zum Friedensgutachten 2009

Die meisten gegenwärtigen Kriege lassen sich nicht ohne legitime und funktionierende Staatlichkeit an der Basis der Gesellschaft nachhaltig beenden. Zu diesem Ergebnis gelangt das Friedensgutachten 2009. Die Schauplätze dieser Kriege und Gewaltkonflikte sind schwache oder gescheiterte Staaten.

Umkämpft sind die Gesellschaften. Es geht um politische Ordnungsvorstellungen und um die politische Unterstützung durch die Bevölkerung. Militärische Gewalt ist dafür selten kriegsentscheidend. Trotz der Debatten um „neue Kriege“ oder „gescheiterte Staaten“ wird immer noch unterstellt, dass mehr Truppen zu mehr Sicherheit führten und sich Kriege durch militärische Überlegenheit beenden ließen. Die Betonung militärischer Machtmittel überspielt häufig nur die politische Konzeptionslosigkeit. Strategien zur Kriegsbeendigung müssen vielmehr die politischen Integrations- und Entscheidungsprozesse der jeweiligen Gesellschaften umgestalten. Weiterlesen»

[Grafik]  

Daniela Dahn Zehn Forderungen an eine neue Weltordnung
Von Daniela Dahn

"Eine Kultur des Friedens erfordert unseres Erachtens die Globalisierung der Erkenntnis, dass alle auf alle anderen in dieser Welt angewiesen sind, dass es also nur eine gemeinsame Sicherheit geben kann", hieß es im Geleitwort des Verhaltensforschers und Psychologen Horst-Eberhard Richter an den IPPNW-Kongress vom Wochenende in Berlin. Vor diesem Zusammenschluss der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges hat Daniela Dahn um "Nachsicht für Utopisten gebeten" und ihre zehn Forderungen an eine Neue Weltordnung formuliert, die in der Wochenzeitung FREITAG als Dokument der Woche» vollständig dokumentiert wurde.

[Grafik]  

Buchcover "Die Fromme Revolte." Katholiken brechen auf.
Das neue Buch von Peter Bürger

Es ist Bewegung in der Römischen Kirche. Jahrhunderte lang ging sie von »oben« nach »unten«. Jetzt setzen sich »die da unten« selbst in Bewegung, ohne erst »oben« um Erlaubnis zu fragen. Peter Bürgers Buch vereint genaue historische Analysen und die Ermutigung zu einem angstfreien katholischen Selbstbewusstsein. Es zeigt – oft in überraschenden Zusammenhängen – auf, wie Kirche »oben« in der Vergangenheit funktionierte und wie sie versagt hat. Es zeigt, was heute schon anders wird, »unten«, bei den »Leuten«. Und es ruft seinen Lesern zu: »Treten Sie nicht aus, und ziehen Sie sich auch nicht in ein Schneckenhaus zurück! Es ist nicht zu spät für eine glückliche Jugend der römisch-katholischen Kirche.« Genau damit steht dann mehr auf der Tagesordnung als eine kirchliche Nabelschau, nämlich der zivilisatorische Ernstfall einer echten »Katholizität« und damit einer Globalisierung der Liebe: Frieden, Gerechtigkeit und das Überleben der nach uns Kommenden. Infos und Bestellung»

Peter Bürger ist Theologe und freier Publizist, geboren 1961, Mitglied der Internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi seit 1980.

[Grafik]    

"In diesem Augenblick, jetzt schreit irgendwo auf der Welt ein Mensch aus tiefster, gedemütigter Seele seinen Schmerz gegen eine dreckige Kellerwand. Er ist nackt. Er hängt gefesselt und kopfunter an einem Haken von der Decke. In seiner Harnröhre steckt fingertief ein blankes Kabel. Sie jagen Strom hinein."

"Ein Programm gegen Folter ist ein Programm gegen Krieg"

Angesichts der endlich an die Öffentlichkeit gelangten Bilder von gefolterten und ermordeten Gefangenen in US-Gewahrsam fordert die Kooperation für den Frieden , ein Zusammenschluss von über 40 Organisationen der deutschen Friedensbewegung, ernsthafte und durchgreifende Konsequenzen. Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden ...

[Grafik]


Iraqi Oil - priceless ...

[Grafik]

 

Inhaltlich verantwortlich: Erika Bosch, Dreherstr.193, 40625 Düsseldorf, Tel.: 0211-234908, Fax: 0211-2304661, eMail:
Unsere Arbeit kann unterstützt werden: Umweltbank Nürnberg, Konto Erika Bosch, Konto-Nr.: 271039, Blz.: 76035000

Haftungsausschluss